KURZE VORSTELLUNG / PRESENTACION CORTA

Ich lebe mit meinem Mann und meinen Tieren in der Provinz Gerona, an der wunderschönen Costa Brava; allerdings ziemlich weitab vom Trubel, den der Tourismus mit sich bringt.In dem Haus mit dem 1300 qm grossen Grundstück leben wir seit 1995. Zu diesem Zeitpunkt hat uns die parkähnliche Landschaft vor der Haustür sehr gefallen. Doch die vielen Koniferen und Sträucher mussten regelmässig geschnitten werden, um ihre Form zu behalten und da wir beide beruflich sehr eingespannt waren, wurde aus dem Park eine etwas ungepflegter Garten, besonders auch durch die Mithilfe unseres Leonbergers Byron.Erst nachdem ich mein Büro zu Hause eingerichtet habe und vor allem seit dem Tod unseres geliebten Byrons im März 2005 kümmere ich mich nun intensiv um den Garten. Doch das heisst nicht, dass wir jetzt wieder einen Schaugarten haben - das wird noch einige Jahre dauern. Ich habe nämlich vor, dem Garten ein ganz anderes Bild zu geben und betätige mich dabei vor allem wie eine Wühlmaus bzw. Maulwurf. Überall werden neue Beete angelegt und die Rasenfläche (kann man eigentlich nur noch Wiese zu sagen) wird immer kleiner. Leider geht es nicht so flott vor sich, wie ich es mir wünsche, denn zum grössten Teil muss ich alles alleine machen. Aber der Garten ist für mich zu einem sehr wichtigen Bestandteil meines Lebens geworden und macht mir viel Freude, so dass ich mich mit Geduld wappne.Es kommt einmal der Tag, an dem auch ich stolz meine Gartenpforten öffnen werde ...!

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Vivo con mi marido y mis animales en la provincia de Gerona, en la maravillosa Costa Brava; sin embargo lejos del jaleo que es consecuencia del turismo.
En la casa con el terreno de 1300 qm vivimos desde 1995. En este momento nos gusto el paisaje parecido a un parque delante de la casa. Pero había que podar regularmente los muchos confieras y arbustos para mantener su forma y como los dos estábamos bastante ocupados profesionalmente, el parque se convirtió en un jardín descuidado. Mas aun con la ayuda de nuestro Leonberger Byron.
Tan solo después de instalar mi despacho en casa y sobre todo después de la muerte de nuestro querido Byron in Marzo 2005, me ocupo intensamente del jardín. Pero esto no quiere decir que ahora tenemos un jardín de exposición – para esto habrá que esperar todavía unos años.
Es que tengo pensado de darle una imagen totalmente distinta al jardín y en consecuencia estoy obrando como un campañol o topo. Por todos los sitios abro nuevos macizos y cada vez queda menos césped (ya realmente se le puede llamar pradera).
Lamentablemente no va todo tan rápido como me gustaría, porque casi todo tengo que hacer yo sola. Pero el jardín se ha convertido en una parte muy importante en mi vida y me da muchas alegrías, así que m armo de paciencia.
Vendrá el día en que yo también podré abrir la puertas de mi jardín ….!

Dienstag, 1. Dezember 2009

Dezember .... es wird kalt / Diciembre ..... empieza a hacer frio

Der letzte Monat des Jahres beginnt und mit ihm kommt die Kälte. Soll ich sagen endlich ..... oder leider?


 Endlich ...... denn die Temperaturen die wir im November hatten, sind auch für Spanien nicht normal. Fast nur Sonnenschein und meist Temperaturen über 20 Grad, nur Ende November fielen sie auf durchschnittlich 15ºC.  Sicherlich sehr angenehm, vor allem im Vergleich zum miesen Novemberwetter in anderen Gefilden. Doch frage ich mich, wie verkraftet es die Natur. Was wird aus den Narzissen, die ich vor gut einer Woche auf einer Verkehrsinsel in Blanes habe blühen sehen? Werden sie ein  zweites Mal im Frühjahr blühen, wenn  ihre eigentliche Zeit gekommen ist? Oder haben sie sich dann schon so vorausgabt, dass sie dazu keine Kraft mehr haben? Und was ist mit den anderen Pflanzen, wie z.B. in meinem Garten, die sich einbilden, es wäre gerade mal Herbstanfang. Bei mir haben frisch gepflanzte, kleine Stauden vor kurzem angefangen zu blühen. Dabei wäre ihre Blütezeit erst im nächsten April oder Mai!


Leider .... denn ich befürchte, dass ihnen die nun einbrechende Kälte ganz und gar nicht bekommen wird. Auch für uns Menschen ist die Umstellung sehr gross. Vor kurzem noch hielt ich mich nur mit einem dünnen T-Shirt bekleidet im Garten auf, heute habe ich mir einen Rollkragenpullover und eine Steppweste darüber angezogen. Nein, normal ist das alles sicher nicht!


Andererseits kam uns das schöne Wetter aber gelegen, um einige fällige Gartenarbeiten zu verrichten. Man beachte das uns ..... diesmal musste mein GG nämlich seine Pflichten im Garten erfüllen. Und zwar war es Zeit, die Maulbeerbäume zu stutzen. Insgesamt sind es 6, die die Auffahrt säumen. Alle haben schon einige Jährchen auf den Buckel und sind mittlerweile ganz schön knorpelig geworden, wodurch das Stutzen nicht gerade wenig Arbeit macht. GG hat es in zwei Tagen erledigt. Er hatte ein paar Tage Urlaub und konnte sich daher Zeit lassen.


Nun haben wir für die nächsten Monate freie Sicht vor dem Haus, auch wenn man sich erst an den - kahlen - Anblick wieder gewöhnen muss.







Doch der Dezember bringt nicht nur Kälte ins Haus, sondern auch Lichterglanz. Auch wenn ich - bedingt durch das Wetter - noch nicht so richtig in Weihnachtsstimmung bin und auch noch nichts im Haus dekoriert habe, so habe ich es mir nicht nehmen lassen, am 1. Advent die erste Kerze im Kranz anzuzünden und einen vorweihnachtlichen Kaffeetisch zu decken, wozu natürlich auch der traditonielle Stollen (Deutschland) und Turron (Spanien) gehörte. (siehe Post vom 30.11.09)

Und dank der Stimmung bei Kerzenlicht und brasselndem Kaminfeuer beginnt nun auch so langsam meine Lust, alles weihnachtlich zu dekorieren. Obgleich der Ansporn der früheren Jahre, als meine Mutter noch lebte und die sich immer wie ein Kind über alles freuen konnte, fehlt.


Aber wenn ich dann die wunderschönen Dekorationen anderer Bloggerinnen und Forumsteilnehmer sehe, dann zuckt es doch in meinem Fingern. Jedenfalls habe ich schon mal die verschiedenen Kisten hervorgekramt. Sicherlich dauert es nicht mehr lange und ich versinke in einem Chaos von Kerzen, Kugeln, Servietten und was Frau sonst noch so alles für die weihnachtliche Deko braucht. Resultate werden dann hier gezeigt.


Und wenn ihr das nächste Mal eine Kerze anzündet, dann vielleicht aus einem der Gründe, die hier so treffend von Elli Michler genannt werden (kann per Mausklick vergrössert werden) :



Sonntag, 29. November 2009

Wünsche zum 1. Advent / Deseos para el 1. Adviento




Ich wünsche allen Blogbesuchern einen schönen 1. Advent und einen guten Start in die Vorweihnachtszeit. Möge sie euch besinnliche Stunden bei Kerzenlicht und schöner Deko bescheren und nicht - wie leider oft so üblich - in die stressigste Zeit des Jahres ausarten.

Mittwoch, 11. November 2009

Feli, 12 gemeinsame Jahre und ein Ende ohne Abschied / Feli, 12 años en comun y un final sin despedida



Ich hätte den Titel auch "10 kleine Negerlein" nennen können. Denn so wie in diesem Kinderlied, dass ihr sicherlich alle kennt, ergeht es in diesem Jahr unseren Katzen.


Nachdem wir im Februar Nina und im August Chico verloren haben, ist auch unser Feli seit nun bereits 2 langen Wochen nicht mehr bei uns. Über Nina's Tod hatte ich berichtet, was mit Chico passiert ist, habe ich bisher noch nicht erzählt, wird aber noch nachgeholt.


Was mit Feli passiert ist, wissen wir nicht. Vor heute genau zwei Wochen haben wir ihn mittags rausgelassen und scheinbar war alles in Ordnung mit ihm. I.O. heisst, sein Schnupfen war zurückgegangen und seine allgemeine Verfassung war eigentlich ganz gut. Denn Feli war ja chronisch krank und von daher kann ich nicht behaupten, er war vollkommen gesund, als ich ihn das letzte Mal gesehen habe. Auf jeden Fall war sein Zustand nicht so, dass man vermuten könnte, er hätte es aufgrund seiner Krankheit(en) nicht mehr bis nach Hause geschafft und sei irgendwo daran gestorben. Nein, hunderprozentig sind wir uns da sicher, dass dies nicht der Grund für sein Verschwinden sein kann. Ausserdem wollte Feli nie raus, wenn es ihm nicht gut ging und wenn er draussen war und er sich schlecht fühlte oder sich das Wetter änderte, dann stand er sofort vor der Türe und machte Theater, um reingelassen zu werden.
Feli war der einzige unserer Katzen - ausser der immer im Haus lebenden Kitty - der ins Haus kam. Das allerdings nur zum Schlafen und vollkommen abgesondert von Kitty, da beide sich nicht ausstehen konnten.


Eigentlich war es so nicht vorgesehen, als Feli am 09.09.1997 bei uns im Garten auftauchte. Denn ich hatte hoch und heilig geschworen, keine weitere Katze nach der letzten Adoption von Chiqui im Dezember 1996 zu mir zu nehmen. Eigentlich war das Soll mit 6 Katzen und 1 Leonberger sowie diversen Vögeln  erfüllt. Doch Feli war anderer Meinung!
Ich kann mich noch ganz genau an den Moment erinnern, als meine Mutter, die zu der Zeit bei uns in Urlaub war, mich ganz aufgeregt im Büro anrief und mir mitteilte, da sei eine kleine Siamkatze auf einem Baum im Garten und traue sich nicht runter, da Byron (unser Hund), dauernd am Baum hochspringe.Was sie denn machen solle. Mein Rat war, den Hund ins Haus zu sperren und abzuwarten, ob das Kätzchen sich dann runter wagte. So war es dann auch und meine Mutter rief mich erneut an. Was sie denn nun machen solle mit dem Kleinen, der ja ach so süss sei. Ich dachte an mein Versprechen und sagte ihr, sie soll ihn in Ruhe lassen, der finde schon nach Hause. Sicherlich sei er ganz aus der Nähe und ginge bestimmt wieder dorthin zurück, woher er gekommen war. Als ich später nach Hause kam, war der kleine Siamkater immer noch auf dem Grundstück. Da er mir leid tat, habe ich ihm Futter gegeben, ihm aber zu verstehen gegeben, dass er nicht meinen solle, dass dies nun regelmässig geschehe. Ich bemerkte auch, dass unsere anderen Katzen den Fremdling nicht besonders mochten. Und dann war ja da noch unser Byron, der zwar an die zum Haus gehörenden Katzen gewöhnt war, aber jede andere Katze jagte. Ich hatte damals wirklich keine Zeit, die beiden auch noch aneinanderzugewöhnen und bis das klappte, ständig aufzupassen, dass nichts passierte.
Aber die Tage vergingen und trotz Nachfragen in der Nachbarschaft, ob jemand eine kleine Siamkatze mit Knickschwanz vermisse, erfuhren wir nie, woher Feli kam. Ich vermute, dass er aufgrund des Schwanzes ausgesetzt wurde, da damit sicherlich kein Geld zu machen war.
Also einigten mein Mann und ich uns darauf, dass Feli bleiben dürfte, allerdings müsse er selbst sehen, wie er mit den anderen Katzen und vor allem Byron zurecht komme.Wir wollten ihn lediglich regelmässig füttern.

Doch es kommt nie so, wie man will oder plant. Erstens freundete sich Feli sofort mit Byron an, hielt aber ziemlich abstand zu den anderen Katzen und wurde ein richtiger Einzelgänger. Mittlerweile weiss ich, dass dies eine typische Eigenschaft von Siamkatzen ist. Und als er gerade erst ein paar Wochen bei uns war - es war im November - wurde er so krank, dass wir dachten, wir würden ihn verlieren. Er hatte eine derart starke Erkältung, dass bereits Wasser in der Lunge war. Natürlich konnten wir das arme Tier in diesem Zustand nachts nicht draussen schlafen lassen, selbst im Katzenhaus, wo er sich eh nicht reinlegen wollte (da waren ja die anderen Katzen!), wäre es zu kühl für ihn gewesen. Also wurde ein Schlafplatz im Gästezimmer für Feli eingerichtet. Feli war seitdem ständig erkältet, nur bei schönem, warmen Wetter ging es ihm einigermassen gut. Er wurde zu unserem Sorgenkind und das über all die Jahre hinweg. Gleichzeitig wurde er ein zweiter Hund für uns, denn er verhielt sich oft auch so. Sogar einige Eigenarten von Byron hat er angenommen. Er schloss sich uns sehr an und auch jeglicher Besuch wurde von ihm freudig akzeptiert. So mancher Gast hat mit ihm das Bett teilen müssen, was aber kein Problem war, denn es waren/sind alles tierliebe Menschen. Die letzten Jahre allerdings hatte er ein Reich für sich unter dem Dach, was früher von Kitty belegt wurde. Seit sie allerdings keine Treppen mehr schaffte, lies Feli sich dort häuslich nieder. Meistens kam er abends rein und blieb oft bis zum nächsten Mittag drin, wobei er mit Vorliebe lang ausgestreckt am Dachfenster lag und die Sonne genoss.

Im letzten Jahr wurde sein Zustand so kritisch, dass wir dachten, er würde nicht mehr lange leben. Der Tierarzt, wohin ich jahrelang mit ihm gegangen bin, schien ihn schon seit längerem als hoffnungslosen Fall abgeschrieben zu haben. Dort bekam er immer nur Antibiotika verschrieben, in den letzten Jahre aber ohne genauere Untersuchung. Als es ihm dann im Juli 2008 derartig schlecht ging, brachte ich ihn kurzentschlossen zu dem Tierarzt, der unsere Vögel behandelte. Er war entsetzt über den Zustand des Tieres, vor allem aber über die Behandlsungsart seines Kollegen. Er vermutete direkt, dass Feli Leukämie oder ähnliches habe und machte den entsprechenden Test. Es stellte sich dann heraus, dass Feli FIV hatte, also Katzen-Aids. Obwohl diese Krankheit immer tödlich ausgeht, schaffte der TA es, dass Feli wieder soweit in Ordnung kam, dass er ein lebenswertes Dasein führen konnten. Wohl mit Rückschlägen, aber wir liessen ihn ja nie aus den Augen und reagierten beim kleinsten Anzeichen. Um auf alle Einzelheiten genauer einzugehen, würde hier den Rahmen sprengen. Nur soviel, wir haben um Feli gekämpft und gekämpft und er hat - trotz allem - ein schönes Leben gehabt.


Wir  hatten uns darauf eingestellt, ihn irgendwann in nicht allzulanger Zeit zu verlieren, auch wenn es uns schwer getroffen hätte, kein "Hündchen " mehr zu haben. Man kann sich noch so gut vorbereiten, wenn es dann soweit ist, trifft es einen doch sehr schwer und der Schmerz ist gross. Doch dass Feli von uns gegangen ist ohne dass wir Abschied nehmen konnten, ist sehr schwer zu verkraften. Dazu kommt noch die Vorstellung, was ihm alles zugestossen sein könnte und die Frage, ob er sehr gelitten hat. Wir sind nur in einem hundertprozent sicher ..... freiwillig wäre er nie von zu Hause fortgeblieben!


Auch wenn in einigen Posts Fotos von Feli zu sehen sind, so habe ich nochmals die schönsten Aufnahmen der letzten Jahre zusammengestellt, um sie in Erinnerung an ihn hier zu zeigen.






Dies ist die letzte Aufnahme die ich von ihm habe, sie wurde einen Tag vor seinem Verschwinden gemacht.








Sieht so ein Kater aus, dem es sehr schlecht geht und mit dessen unmittelbarem Tod zu rechnen ist ???






Montag, 9. November 2009

Herbstwetter / Tiempo de Otoño

Seit einigen Tagen merkt man eindeutig, dass wir uns mitten im Herbst befinden. Auch wenn die Temperaturen tagsüber immer noch sehr mild sind, so ist es doch morgens früh und abends ziemlich frisch. Mittlerweile entzünde ich daher auch das Feuer im Kamin und im Kamin-Ofen. Erstens ist es so viel gemütlicher und zweitens dient es zur Unterstützung der Heizung.

Vergangenen Samstag hat es sich mal wieder gezeigt, wie schnell sich das Wetter ändern kann. War es zunächst von morgens bis zum frühen Nachmittag sonnig-mild, so änderte es sich schlagartig im Laufe des Nachmittags. Da ich an den dunklen Wolken sehen konnte, was sich da zusammenbraute, machte ich mich schnell daran, das erst vor wenigen Tagen in verschiedenen Kübeln aufgefangene Regenfasser in 5ltr.-Karaffen umzufüllen. Ich war gerade fertig, da ging es los. Regen, Gewitter, Hagel …. nichts fehlte.Innerhalb kurzer Zeit schoss das Wasser in regelrechten Bächen durch über die gepflasterten Wege im Garten zur Strasse hinunter . Und meine Kübel füllten sich erneut mit dem wertvollen Nass.

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Nach ca. einer Stunde hellte sich der Himmel schlagartig auf und die Sonne kam erneut zum Vorschein. In der Hoffnung, einen Regenbogen “einfangen” zu können, bewaffnete ich mich erneut mit der Digi und ging auf Entdeckungstour durch den Garten. Einen Regenbogen bekam ich leider nicht zu sehen, habe aber dennoch ein paar Fotos geschossen, um den raschen Wechsel des Wetters zu demostrieren.

 

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P1080575Auch unseren Samtpfoten merkt man das Wetter an. Rechts ist Tino zu sehen, der während des Regens halb zugedeckt auf der Bank schlummerte, und wie er kurz danach warmen  Sonnenstrahlen genoss.

 

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Chiqui  hatte es allerdings noch nicht bemerkt, dass das Wetter wieder besser geworden ist und schläft immer noch halb zugedeckt. (Vorher lag er ganz verdeckt hinter Tino).

Auch Tina hatte einen “Platz an der Sonne” ergattert, genau wie Mini. P1080578P1080585

Fast könnte man meinen, wir hätten April  ………… oder weiss der November etwa auch nicht, was er will?!  ;-)

Der Sonnenuntergang an diesem Abend war jedenfalls sehenswert:

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PS: Vielleicht wunder sich jemand über die etwas sonderbare Konstruktion dieses Posts. Das liegt daran, dass ich zum ersten Mal Windows Live Writer ausprobiert habe und noch nicht so richtig firm in der Handhabung bin. Sorry.

Sonntag, 1. November 2009

Abschied vom golden Oktober und Begrüssung des Novembers mit alten Bräuchen / Despedida del soleado mes de Octubre y bienvenida al noviembre

Ich kann mich noch so beeilen, aber die Zeit ist einfach schneller als ich. Immer hinke ich hinterher, sowie auch im vergangenen Monat, ein wahrhaft goldender Oktober.

Der Herbst hat ja offiziell bereits im September begonnen, doch bisher kam es mir so vor, als wenn wir uns immer noch im Spätsommer befänden. Die Temperaturen stiegen an einigen Tagen nochmal auf 28º-30ºC und selbst in den letzten Tagen hatten wir tagsüber immer noch so um die 23º C. Dabei meist Sonnenschein, bis mittags allerdings durch den hier im Herbst üblichen Tiefnebel nicht sichtbar. Aber die Nachmittage waren einfach herrlich. Sonnenschein, blauer Himmel und milde Temperaturen ...... besser kann es im Oktober doch gar nicht sein!

Überzeugt euch selbst und schaut euch diesen blauen Himmel an:



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Dieses Licht finde ich ideal zum Fotografieren. Ich persönlich ziehe es dem Hochsommer mit seinen allzu grellen Sonnenstrahlen vor.

Und dann erst diese warmen Farben im Garten .... in diesem Fall eine Collage vom 1. Oktober:


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Und diese vom letzten Oktobertag. So langsam merkt man auch dem Garten den Herbst an, obwohl einige meiner Rose nochmal eine neue Blüte nachschieben:

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Die Sonnenuntergänge sind nun auch spektakulär. Leider schafft meine Cam es nicht so ganz, das wunderbare Glühen des Sonnenballs kurz vorm Verschwinden hinter den Hügeln wiederzugeben.

Die dazwischenliegenden Fotos (sowie die von den vergangen Monaten) hebe ich mir auf für düstere Tage, an denen man nur vom nächsten Gartenjahr träumen kann und es die Stimmung hebt, sich die Blüten von vergangenen Tagen anzusehen.

Nun möchte ich euch etwas über die Sitten und Gebräuche zum 1. November berichten. In ganz Spanien ist dieser Tag ein Feiertag - wie auch in Deutschland - es ist der Tag der Allerheiligen. Traditionsgemäss geht man auch hier an diesem Tag zum Friedhof, um seine Toten zu ehren.

Doch davon abgesehen ist es hier in Cataluña auch der Tag der "castañada" und der "panellets". Was es damit auf sich hat? Wen es interessiert, der mag weiterlesen:

Dieser Brauch stammt seinen Ursprüngen nach aus der keltischen Kultur.
Allerheiligen und Allerseelen markieren einen entscheidenden Wendepunkt im Zyklus der Natur, wenn nämlich der Sommer übergeht in die dunklere Jahreszeit.
Ein ganz besonders tief verwurzelter Brauch dieser Tage ist die so genannte castanyada,
das Röstkastanienessen. Bei diesen volkstümlichen Zusammenkünften, zu denen es in vielen Dörfern und in den meisten Schulen in und um Girona kommt, werden Kastanien und Süßkartoffeln geröstet und gegart und in festlicher Stimmung zu Süßwein, Garnatxa oder Mistela verspeist. Ganz besonders schön wird dieses Fest in Amer gestaltet. Anfang November findet in dieser Ortschaft alljährlich ein Wettbewerb für Kastanienröster statt. Denn Kastanien zu rösten will gelernt sein. Da gilt es an das Brennmaterial zu denken, die Glut muss heiß, aber nicht zu heiß sein, und der Punkt, an dem die Kastanien gar sind, ist ebenfalls ein Geheimnis, das erst entdeckt werden will.
Bis vor wenigen Jahren noch gehörte die Kastanienfrau überall zum herbstlichen Stadtbild.
Sie röstete die Kastanien auf ihrem Öfchen und verkaufte sie, noch schön warm in einer Papiertüte, an die vorbeikommenden Passanten.
Die Tradition schwindet mehr und mehr, aber ab und zu stößt man doch noch auf einen der alten Kastanienverkäufer, und dann sollte man die Gelegenheit nutzen und zum Bummeln eine Tüte Röstkastanien verspeisen.
Auch die panellets sind eine typisch herbstliche Schleckerei. Sie werden aus Mandeln, Zucker, Eigelb und Kartoffeln oder Süßkartoffeln hergestellt und kommen mit den verschiedensten Geschmacksrichtungen auf den Markt: mit Pinienkernen, Schokolade, Kokos, Zitrone oder Mandeln … Um Allerheiligen gibt es kaum eine Mahlzeit, bei der man zum Nachtisch nicht panellets verspeist. Das so typische Produkt der katalanischen Gastronomie findet man in allen Konditoreien
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Quelle: costabrava.org

Für mich fängt der Herbst eigentlich so richtig mit dem heutigen Tag an und auch das Wetter scheint meiner Meinung zu sein .... ab morgen soll es "herbstlich" werden.

Und um mich einzustimmen auf diese Jahreszeit gibt es heute abend bei uns eine "castañada". Auf Panellets werden wir verzichten, die sind ja soooooo kalorienreich (aber lecker, besonders die mit den Pinienkernen). Stattdessen habe ich uns ein Blech Pflaumenkuchen gebacken. Der Teig aus Hefe, ohne Eier, fettarme Milch und Margarine sowie wenig Zucker ist wesentlich günstiger für das Hüftgold und schmeckt vorzüglich. Umso mehr, wenn man so was mehr oder weniger nur einmal im Jahr isst.


Montag, 5. Oktober 2009

Offline

Nun denkt nicht, ich hätte aus Faulheit den Post von Margit hier kopiert. Nein, es geht mir genau wie ihr ...... bin zur Zeit aufgrund technischer Probleme mehr off- als online. Letzte Woche sogar mehrere Tage. *grrrrrr

Am Samstag kam dann endlich ein Techniker, nachdem tagelang extern die Leitungen überprüft und nichts gefunden worden war, und brachte mir einen neuen Router. Laut Auskunft hätten durch die starken Gewitter vor ca. einem Monat so etliche den Geist aufgegeben. Zunächst sah es auch so aus, als wenn damit das Problem beseitigt wäre. Aber halt, so einfach geht das doch nicht, zumal Daniela "gafe" ist. Zwei Stunden nachdem der nette, junge Mann gegangen war, stand wieder irgendjemand auf meiner Leitung und ich war erneut offline.

Gerade als ich heute wieder bei der "Telefonica" reklamiert habe und mich darüber beklagte, dass ich seit einer Woche meiner Arbeit nicht nachgehen kann, da ich mit meinen Kunden ja dank dieser Leitung Kontakt halte, kam die Verbindung wieder. Also wurde die Reklamation wieder storniert und ich setzte mich freudig an den PC. Das war's dann auch ..... 10 Minuten später ging wieder nichts. Ich also erneut angerufen und nun warte ich darauf, dass sich die Techniker mit mir in Verbindung setzen. O-Ton von "Telefonica": in mindestens 24 Stunden und maximal 48 Stunden.

Ich stellte mich also seelisch und moralisch darauf ein, mich in Geduld zu üben, als der Router nach kurzer Zeit anzeigte, dass ich wieder online bin. Und das im Moment immer noch. Nun frage ich mich, ob die Techniker die Sache als erledigt ansehen, wenn sie das bei der externen Überprüfung merken und das gleiche Spiel nach kurzer Zeit wieder von vorne beginnt oder ob sie sich dennoch bei mir melden.

Also dann ....... paciencia, paciencia y mas paciencia (zu deutsch: Geduld, Geduld und noch mehr Geduld) !

Nun habe ich mir meinen Frust von der Seele geschrieben und dabei wollte ich euch nur kurz informieren, warum ich nicht blogge, maile etc. Na ja, nun seid ihr jedenfalls genauestens unterrichtet! ;-)

Dienstag, 22. September 2009

Meiner Mutter zum 1. Todestag ........... EN MEMORIAN / A mi madre en su 1. anniversario de muerte ...... EN MEMORIAN




Nur wer vergessen wird, ist tot.
Du wirst leben!




Es stimmt, sie lebt in unserer Erinnerung weiter. Ständig reden wir (mein Mann und ich) von ihr, immer wieder gibt es Situationen, wo vor allem mir irgendeine Begebenheit im Zusammenhang mit meiner Mutter einfällt.
Aber nicht nur in unseren Herzen lebt sie weiter. Auch Bekannte,ehemalige Arbeitskollegen und Freunde haben sie nicht vergessen, denn meine Mutter war zu ihren Lebzeiten eine sehr beliebte Person, die sich mit ihrem liebenswürdigen, freundlichen und hilfsbereiten Wesen schnell die Zuneigung ihrer Mitmenschen auf eine unaufdringliche Art erschlich. Vor allem aber wird uns allen ihr Lächeln unvergessen bleiben. Dieses Lächeln war ihr Merkmal und nur ganz zum Schluss ihres Lebens hat sie es verloren.
Ihr Lächeln war auch der Lebensquell ihres Gefährten, der ohne sie das Leben nicht mehr lebenswert findet und sich alleine in seinem grossen Haus nur noch einsam fühlt und vergeblich nach ihr ruft.

Meine Mutter und ich haben uns in den letzten 3 Jahrzehnten vielleicht nicht so oft gesehen, wie es bei anderen Müttern und Töchtern üblich ist. Zwischen uns befand sich ja eine grosse Entfernung, doch diese war nur räumlich. Sie kam seit gut 20 Jahren meist dreimal im Jahr zu uns (solange meine Oma noch lebte, nicht ganz so oft) und diese Zeit nutzten wir immer ganz intensiv. Selbst als ich noch wesentlich aktiver im Berufsleben stand, habe ich es immer versucht so einzurichten, viel mit ihr unternehmen zu können. Wir haben einige Reisen innerhalb Spaniens zusammen unternommen und viel Interessantes gesehen und Schönes erlebt. Die letzten 5 Jahre kam sie zusammen mit ihrem Gefährten zu uns und auch mit ihm zusammen haben wir einige schöne Touren gemacht.
Sie muss auch sehr viel von unseren Reisen und Erlebnissen in ihrem Umkreis berichtet haben, wie mir im Nachhinein erzählt wurde. Dabei hat man ihr wohl auch angemerkt, wie sehr sie diese Zeit genossen hat. Aber dies nicht nur, wenn wir zusammen eine Reise unternommen haben, sondern überhaupt den Aufenthalt bei uns zusammen mit meinem Mann, der für sie wie ein zweites Kind war, mit mir und unseren Tieren.
Obwohl mir früher manches Mal durch den Kopf ging, dass meine Mutter sehr darunter gelitten haben muss, dass ich - ihr einziges Kind - so weit fortging, denke ich heute doch, dass sie nach den ersten Jahren gut damit fertiggeworden ist und es später sehr genossen hat, mehrmals im Jahr nach Spanien kommen zu können. Unser Verhältnis war eigentlich durch diese Umstände um so intensiver.

Daher ist es für meinen Mann und mich so schwer zu akzeptieren, dass wir sie nie wieder hier bei uns sehen werden. Vor allem im Sommer, denn ihren Geburtstag im August feierte sie seit 20 Jahren immer hier und natürlich zu Weihnachten. Meine grösste Illusion war immer, alles im Haus und draussen weihnachtlich zu schmücken und alles so herzurichten, dass vor allem sie ihre Freude daran hatte. Denn freuen konnte sich meine Mutter immer wie ein Kind. Das war auch so eine bewundernswerte Eigenschaft an ihr ........ nur mit einer Kleinigkeit konnte man ihr die grösste Freude zubereiten. Sie liebte Überraschungen über alles und für mich war es das schönste Geschenk, ihre Freude miterleben zu dürfen.
Es ist ein Trost, alle diese - schönen - Erinnerungen zu haben. Dadurch ist ihre Abwesenheit ein wenig leichter zu ertragen, auch wenn wir uns wahrscheinlich nie ganz daran gewöhnen werden.

Mama, für uns lebst du weiter .............. denn wir werden dich nie vergessen!

Und so bleibst du für immer in unserer Erinnerung:



(leider funktionierte mein Scanner nicht und ich habe dieses Bild vom Original abfotografiert, daher die schlechte Qualität. Ich hoffe aber, es im Nachhinein noch austauschen zu können.)


Es gibt natürlich noch viel mehr Fotos, die dazu beitragen, die Erinnerung an sie wach zu halten. Hier nur eine kleine Auswahl:

Auf den nachfolgenden schwarz-weiss Aufnahmen ist meine Mutter als kleines Mädchen im Kreise ihrer 3 Brüder und Eltern zu sehen, dann als Teenager bei einem Schulausflug, mit einer ihrer geliebten Katzen auf dem Sofa und mit ihrem zukünftigen Ehemann (meinem Vater) und mit mir als Baby.

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Die nächsten Bilder sind Aufnahmen aus den letzten Jahren. Es sind nur einige wenige, stellvertretend für all die schönen Momente, die wir zusammen erleben durften:


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DANKE FÜR DIESE SCHÖNEN MOMENTE, DIE NUN ZU ERINNERUNGEN AN DICH GEWORDEN SIND !!!