miércoles, 1 de julio de 2009

Mein Garten im Juni / Mi jardin en Junio

Nun sind wir immerhin schon im Juni angekommen ..... und der Sommer naht.
Leider ist die Rosenpracht so gut wie vorrüber, wir sind hier ja immer einen Monat vorraus im Vergleich zu Deutschland. Dabei hatte ich so sehr darauf gehofft, meinen Freunden aus Leverkusen die blühende und vor allem duftende Pracht zeigen zu können. Doch genau zu dem Zeitpunkt ihres Besuches liess sich so gut wie keine Rose sehen ... als wenn sie es bewusst so eingerichtet hätten (die Rosen).

Aber nein, so ganz stimmt es nicht. Denn in meiner rot-weissen Ecke blüht die zierliche, unbekannte Kletterrose mit den winzigen roten Blüten ganz eifrig. So, als wenn sie wüsste, dass nun der Zeitpunkt gekommen ist, um die Aufmerksamkeit auf dieses Eckchen zu ziehen. Jetzt, ab Juni, putze ich es auch wieder regelrecht heraus. Und dazu gehört eine neue rote Decke (jedes Jahr muss ich sie erneuern, da die Sonne die Farben so sehr ausbleicht) und natürlich auch der rote Sonnenschirm. Frisch gepflanzte Petunien/Surfinien in rot und weiss sowie die diversen Geranien, Rosen und weitere Pflanzen in diesen beiden Tönen machen dieses Ecke jedes Jahr immer wieder zu einem interessanten Blickpunkt. Dazu das weisse Gemäuer und das grün-weisse Efeu ...... ich finde es sieht so richtig frisch aus.


Wer genau hinsieht, kann erkennen, wo Michi's Lieblingsschattenplätzchen ist.

Auch wenn die Rosen zur Zeit nicht Blühen, so ist es dennoch sehr schön, innerhalb des (Rosen-)Pavillons zu sitzen. Die 3 Magnolien bilden langsam ein schattiges Dach und auch die restlichen Pflanzen, die alle in Töpfen rundherum stehen, werden immer dichter bzw. höher. Ausserdem fangen nun die Magnolien an zu blühen und der Duft, besonders am Abend ist wirklich umwerfend.


Weiter geht's, nun auf die Garage zu. Dort hat der Wein an der improvisierten Pergola mächtig zugelegt. Ich hatte diesen Trieb von der Mauer auf der linken Seite ja erst vor zwei Jahren oberhalb der Garage befestigt. Mittlerweile haben sich dort schon so viele Trauben gebildet, dass wir sie gar nicht alleine aufessen werden können. Und das ist ja nur ein Rebstock von insgesamt fünf! Die Nachbarn, Freunde und Arbeitskollegen meines GG werden sich freuen.


Auch der Rhabarber ist enorm gewachsen seitdem ich ihn im April von einem Topf in die Erde umgepflanzt habe. Obwohl ich ihn zu gerne probieren würde, werde ich mich zurückhalten und ihm Zeit zum Wachsen bis zum nächsten Jahr geben. Aber dann wird es keine Ausreden geben und er muss herhalten!


Wie ihr sehen könnt, hat sich einiges verändert in den letzten Monaten.

Ich habe die etlichen Meter an der Mauer entlang in drei Phasen bepflanzt - abgesehen vom Eckbeet - wobei die erste Phase Nina's Grab war. Dort ist inzwischen alles zugewachsen und nichts mehr vom Boden zu sehen.


Die im Februar gepflanzte Ghislaine de Feligonde hat schon in diesem Jahr zweimal hintereinander geblüht und das, obwohl sie noch ziemlich klein ist. Ebenso die Westerland, fast zur gleichen Zeit gepflanzt. Sie ist allerdings bereits wesentlich kräftiger.


Ich habe in diesem neuen Beet so einiges an Rosen gesetzt. Einige hatte ich schon, sie wuchsen jedoch ziemlich mickrig vor sich her an ihrem vorherigen Standort. Ihnen scheint es hier nun besser zu gehen.

Doch es wird sicherlich noch einige Zeit dauern, bis sie richtig
kräftig und blühfreudig werden, genau wie die in diesem Winter gepflanzten wurzelnackten Rosen. Bis auf die Kletterrose Aloha haben aber alle schon einige wenige Blüten gehabt, worüber ich mich sehr gefreut habe.
Ich bin überhaupt sehr überrascht, dass ich diesen ehemals toten Boden (vormals stand dort eine Thujahecke) innerhalb von so kurzer Zeit zum Leben erwecken konnte. Die Mühe, alles mit dem Gartenkultivator zu bearbeiten, soweit wie möglich auszuheben und anschliessend die Erde mit abgelagertem Mist und Kompost zu vermischen, hat sich wohl gelohnt.

Nun stelle ich mir in Gedanken schon vor, wie es in den nächsten Jahren aussehen wird, wenn die direkt vor der Mauer gesetzten Kletterrosen, Clematis, Bouganvillea, Passiflora, Jasmin, Bignonia etc. so hoch geworden sind, dass sie über die Mauer hervorschauen und am Eisengitter entlang wachsen. Oh, wie herrlich !!!

Die letzte Phase, die ich fertiggestellt habe, ist das Eckbeet. Es befindet sich zwischen der Mauer zur Strasse hin und der Riesenwand, die unser Grundstück von dem des Nachbarn trennt. Es ist erst Ende Juni fertig geworden und die Pflanzen müssen noch richtig einwachsen.
Das in der Mitte befindliche grüne Spülbecken will ich noch mit Folie auskleiden und zu einem Mini-Teich umgestalten.



Alles in allem bin ich richtig stolz auf mich, an der Stelle der ehemals wirklich hässlichen, total vertrockneten Thuja-Hecke nun dieses Leben geschaffen zu haben.
Übrigens liegen die Stämme dort nur als provisorische Beeteinfassung. Ich muss mir noch genau durch den Kopf gehen lassen, wie und was ich da machen will. Wird sicherlich Winter werden, bevor ich mich damit befasse.

Zum Abschluss dieses Post und des Monats lasst uns noch einen Rundgang durch den Garten machen, damit ihr einen Gesamteindruck bekommt.
Leider hat die Qualität der Fotos unter der Verkleinerung gelitten, aber ich wollte nicht noch mehr einzelne Fotos hochladen

Ich hoffe, ihr habt euch nicht gelangweilt mit meinem endlich mal wieder ausführlicheren Bericht und es hat euch gefallen. Nun bleibt mir nichts anderes als allen einen wundervollen Gartensommer zu wünschen mit schönem Wetter, aber auch ab und zu mal mit dem für den Garten nötigen Regen.


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Ich hoffe, ihr habt euch nicht gelangweilt mit meinem endlich mal wieder ausführlicheren Bericht und es hat euch gefallen. Nun bleibt mir nichts anderes als allen einen wundervollen Gartensommer zu wünschen mit schönem Wetter, aber auch ab und zu mal mit dem für den Garten nötigen Regen



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Nachtrag: den Post über den Besuch meiner Freunde aus Leverkusen werde ich gesondert einstellen.


3 comentarios:

  1. Liebe Daniela, du warst ganz schön fleißig! Dort, wo die Thujahecke war, wird es sich wunderschön aussehen in zwei Jahren. Deine Worte haben mit das Bild schon vor Augen gezaubert!
    Ganz begeistert binich von eurem üppigen Wein, wunderschön, wie der unter dem Dach entlang rankt.
    Dein rot-weißer Sitzplatz sieht recht einladend aus und ist wunderschön durchkomponiert, alles perfekt aufeinander abgestimmt, sehr, sehr einladend.
    Ganz liebe Grüße, Margit
    PS: Bei meinem Rundgang durch den Gemüsegarten muss ich oft an dich denken! Meine "Spanier" machen sich sehr gut bisher, danke!

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  2. Hola amiga!
    Die rot-weiße Ecke begeistert selbst mich, wo ich eine Rot-Aversion habe. Es passt an die Costa, das ist es.
    Dein Thujabeet wird nächstes Jahr schier explodiern. Erde austauschen wirkt Wunder, ich habs dir prophezeit.
    un abrazo!
    Gudi

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  3. Schöner Garten.
    Vielen Dank für den Beitrag und tolle Fotos.
    Liebe Grüße

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