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viernes, 6 de junio de 2008

Girona - Zeit der Blumen (2. Teil) / Girona - Temps de Flors (2. Parte)

Begleitet Ihr mich zu einem weiteren Besuch der Blumenschau in Girona? Also, auf geht's ....
Wie Ihr Euch sicher erinnert, hatten wir uns zuletzt die Arabischen Bäder angeschaut. Von dort aus kamen wir an der ehemaligen Kirche Sant Lluc vorbei, wo sich heute der Sitz der Brüderschaft der Manaies, den Legionären aus dem alten Rom, befindet.





Nach einem guten, typisch katalanischem Mittagessen in einem gemütlichen Lokal mitten in der Altstadt waren wir gestärkt und machten uns auf den Weg zur Kathedrale, die wir über die Carrer la Força erreichten. Dies ist die Hauptgasse der Altstadt – ihr Name „Straße der Stärke“
soll auf den Widerstandswillen der Bürger Gironas anspielen – und entspricht in ihrem Verlauf immer noch der alten Via Augusta !
Um zum Platz der Kathedrale zu kommen, muss man durch dieses Portal gehen:




Und dann sieht man sie ....




... die Kathedrale "Santa Maria", die eindeutig bedeutendste Sehenswürdigkeit in Girona und eine der architektonisch ungewöhnlichsten Kirchen Spaniens, zu der eine mächtige Freitreppe in neunzig Stufen führt. Ab dem 14. Jh. an Stelle eines romanischen Vorgängerbaus errichtet, wurde an der Kathedrale fast ein halbes Jahrtausend lang gebaut; die barocke Fassade oberhalb der monumentalen Freitreppe stammt z. B. erst aus dem 18. Jahrhundert. Vorhanden sind auch noch Elemente einer früheren romanischen Kirche (Kreuzgang, Karlsturm). Das Kirchenschiff gilt als der gotische Gewölberaum mit der weltweit größten Spannweite.

Um dieses beeindruckende Gebäude mit seiner kostbaren Ausstattung im Kircheninneren, dem Kreuzgang und dem Museum, berühmt vor allem wegen des einmaligen Schöpfungsteppichs "Tapiz de la Creación" aus dem 12. Jahrhundert, zu besichtigen, muss man viel Zeit einplanen.

Da wir aber wegen der Blumenschau gekommen waren, nahmen wir uns vor, die Besichtung der Kathedrale auf ein anderes Mal zu verschieben (Ich war zum ersten Mal in der Kathedrale bei meinem allerersten Spanien-Urlaub 1978 und war sehr beeindruckt. Kann ich jedem nur wärmstens empfehlen).


Abgesehen von der Kathedrale war die Treppe in diesem Jahr - meiner persönlichen Meinung nach - besonders fantastisch geschmückt.

Hier die Ansicht der Treppe von oben


Ich finde, man muss es schon Kunst nennen, diese Blumenarrangements zu verwirklichen und daher sollte auch die Namen der "Künstler" veröffentlicht werden:




Seiteneingang der Kathedrale an der "Plaça dels Apòstols"







Museu d'Art de Girona: Untergebracht im Palau Episcopal, dem ehemaligen Bischofspalast südlich auf Höhe der Kathedrale




Palast Pia Almoina (zur rechten Seite der Treppe)




Unser Rundgang ist noch lange nicht beendet, doch nun ist es reichlich spät geworden und ich verabschiede mich. Wie schon beim letzten Mal sage ich nur:

FORTSETZUNG FOLGT !!!

martes, 27 de mayo de 2008

Girona - Zeit der Blumen (1. Teil) / Girona - Temps de Flors (1. Parte)



Jedes Jahr im Mai, in diesem Jahr vom 10.05. bis 18.05., findet in Girona die Blumenschau "Temps de Flors" (Zeit der Blumen) statt, die mittlerweile rund 500.000 Besucher aus allen Ländern anzieht.
Auch ich habe sie mir in diesem Jahr nicht entgehen lassen, dieses Mal war ich mit meiner Mutter und ihrem LG dort. Es war wieder wunderschön, man wusste gar nicht, was man sich zuerst anschauen sollte .... die historischen Gebäude im alten Judenviertel oder die fantastischen Blumenarrangements.
Mit ihren knapp 90.000 Einwohner ist Girona die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und eine bezaubernde Stadt. Besonders das Barri Vell, die mittelalterliche Altstadt mit dem Judenviertel El Call, das besterhaltene Kataloniens,zählt zu den reizvollsten Spaniens.

Ich habe an diesem Tag mehr als 200 Aufnahmen gemacht und kann hier leider nur eine kleine Auswahl zeigen. Dennoch hoffe ich, damit etwas von der besonderen Atmosphäre, die man besonders in den Tagen der Blumenschau in der Altstadt Gironas verspürt, wiedergeben zu können.
Unser Rundgang begann mit der Überquerung des Flusses (Riu) Onyar, über dem malerisch rote,gelbe und ockerfarbene Häuser hängen, die sich je nach den Lichverhälnissen im Wasser spiegeln. Es ist das typische Postkarten-Motiv von Girona und mit der Kathedrale und der Stiftskirche Sant Feliu sicher die meist fotografierten Motive der Stadt.



Dort überquerten wir die Brücke "Pont de San Feliu", die auch dem Anlass gemäss geschmückt war




Direkt gegenüber der Brücke schaut man auf ...



... die Stiftskirche Sant Feliu. Der aus frühchristlicher Zeit stammende Bau, der sich viel von seiner ursprünglich romanischen Struktur bewahren konnte, wurde im Lauf der Jahrhunderte durch gotische Seitenschiffe und Dächer und eine barocke Fassade erweitert (11. bis 17. Jh.). Von großem Interesse sind acht frühchristliche Grabstätten aus römischer Zeit.


Von dort aus geht es .....

... in viele Richtungen. Wir machten uns natürlich auf den Weg in das Jüdische Viertel und die Kathedrale, aber unser allererstes Ziel waren die "Banys Arabs", also die Arabischen Bäder, in der Hoffnung, nicht wie sonst üblich in einer Schlange anstehen zu müssen. Daher hatte ich für diesen Besuch die Mittagszeit ausgewählt, also so ab 13 Uhr, denn dann sind die meisten Leute beim Essen. Wir hatten tatsächlich Glück!

Auf dem Weg dorthin kamen wir an so manchen schönen Gebäuden vorbei




Obwohl die Struktur der "Banys Arabs" und einige architektonische Elemente an ein arabisches Badehaus erinnern, handelt es sich tatsächlich um einen romanischen Bau aus dem 12. Jahrhundert. Besonders sehenswert das Frigidarium mit seinem beeindruckenden Kuppelgewölbe. Doch in dieser Woche sahen sich die Besucher vor allem die fantastischen Blumenarrangements an






Ich hätte mich dort noch stundenlang aufhalten können - es gab sooooo viele Motive zum Fotografieren ! Aber wir hatten ja noch einiges auf unserem Plan und ausserdem wurden man von den Leute auch irgendwie in Richtung Ausgang geschoben. Doch auch noch in den äusseren Gemäuern konnte ich die Digi-Cam nicht ausmachen.






So, so viele Eindrücke müssen erstmal verarbeitet werden. Auch sollt Ihr, liebe Blog-Besucher, nicht das Interesse verlieren. Daher also:

FORTSETZUNG FOLGT .... !
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