Mostrando entradas con la etiqueta Restaurants. Mostrar todas las entradas
Mostrando entradas con la etiqueta Restaurants. Mostrar todas las entradas

domingo, 17 de enero de 2010

Ausflug zum Montseny-Gebirge / Excursion a la Sierra del Montseny

Wie bereits berichtet, verbrachten wir unseren Hochzeitstag im Montseny-Gebirge. Das Gebiet ist seit 1976 als Naturpark und seit 1978 als Biospährenreservat ausgeweisen. Von uns aus sind es nur knapp 30 km bis zum Beginn des Naturparks und rund 50 km bis zu unserem Ausflugsziel.


Ver mapa

So gesehen also nur ein "Katzensprung", doch einmal dort angekommen, fühlt man sich wie in einer ganz anderen Welt (ausgehend von der direkten Umgebung der Costa Brava).

Damit ihr dieses wunderbare Gebiet etwas näher kennenlernt, hier zunächst eine allgemeine Beschreibung:

DAS MASSIV
 
Das Massiv Montseny liegt im Norden der Küstenebene und im weiten Osten des katalanischen Küstengebirges, in dem es das höchste Massiv ist. Das Landschaftsrelief ist durch drei Gebirgserhebungen gekennzeichnet: den Turó de l'Home (1.706 m) und Les Agudes (1.703 m), die Hochebene Pla de la Calma (Puig Drau 1.344 m) und den Matagalls (1.697 m). Diese drei Berge umringen in Form eines Hufeisens das Tal des Flusses Tordera. Die drei großen Regionen Europas finden sich in der Landschaft am Montseny wieder – die mediterrane, euro-sibirische und die boreal-alpine Verbreitung mit vielfältigen Beständen typischer Tier- und Pflanzenarten.

 DER NATURPARK

Der Naturpark umfasst 30.120 Hektar und erstreckt sich über 18 Gemeindebezirke drei verschiedener Landkreise (Osona, Selva und Vallès Oriental). 90 % der Parkfläche ist in privater Hand. Der Naturpark Montseny wird in Zusammenarbeit den Provinzialverwaltungen Diputació de Barcelona. und Girona verwaltet und unterliegt den Bestimmungen des 1977 verabschiedeten Sonderplans.

DAS BIOSPHÄRENRESERVAT

Am 28. April 1978 wurde von der UNESCO auf Vorschlag des Parkverwaltungsorgans und des spanischen Ausschusses für das MAB-Programm (Man and Biosphere) beschlossen, den Montseny als Biosphärenreservat auszuweisen. Durch diese
Schutzgebietskategorie ist der Montseny Thema in diversen internationalen Foren gewesen und ist über seine Verwaltungsgrenzen hinaus ein extrapoliertes Modell der Raumordnung anderer Gebiete geworden. Im Jahr 1987 wurde der Montseny von der Generalitat de Catalunya als Naturpark ausgewiesen.

 
ZWISCHEN MITTELMEER UND ZENTRALEUROPA

Der Montseny ist eine Reise zwischen dem Mittelmeer und Zentraleuropa. Die Feuchtigkeits- und Temperaturunterschiede treten mit der Höhe auf. Dadurch verteilen sich die Vegetationszonen wie Ringe um das Massiv in unterschiedlichen Höhenlagen, die Vegetationshöhenstufen bezeichnet werden. Nach wenigen Kilometern treten Veränderungen in der Landschaft auf, in der mediterrane Wälder durch typische Wälder Zentraleuropas abgelöst werden.


Dieser Text wurde der Web-Seite des Touristischen Unternehmensverband Montseny entnommen.


Nach dieser allgemeinen Information nun zu unserem Ausflug. Aus zeitlichen Gründen (wir hatten bis mittags noch die Handwerker da) musste ich den schnellsten Weg über die Autobahn nehmen. Ich wäre ansonsten lieber über die andere Strecke gefahren, wo es so manche reizvollen Orte zu sehen gibt und somit viele Motive zum Fotografieren. Aber bei der nächsten Gelegenheit fahren wir schon morgens los, um Zeit genug für viele Pausen auf dem Weg zum Montseny zu haben.

Die folgenden Fotos stammen also fast nur vom Endziel, dem HOTEL HUSA SAN BERNAT.

Schon am Beginn der Auffahrt zum Hotel fallen einem die Schilder mit dem Hinweis auf, dass Hunde auf dem Gelände nicht gestattet sind und sie im Auto bleiben müssen. Das hört sich eigentlich nicht gerade nach einem tierfreundlichen Hotel an, aber in diesem Fall gibt es einen mehr als akzeptablen Grund: die Bernhardiner von San Bernat! Insgesamt sind es drei, die freundlichen und behäbigen Wächter des Hotels, die sich frei auf dem gesamten Gelände bewegen. Auch werden Ausflüge in die nähere Umgebung in Begleitung dieser wunderbaren Tiere angeboten.

Wir bekamen nur zwei von den Hunden zu sehen und zwar Sam und Clara, erst 7 Monate alt:


Sind das nicht wunderschöne Tiere? Sie haben uns sehr an unseren Leonberger Byron erinnert.

Um euch einen Überblick über das direkte Gelände rund um das Hotel zu geben, lade ich euch zu einem kleinen Rundgang ein, bei dem natürlich Sam und Clara nicht fehlen dürfen:



Image and video hosting by TinyPic
Nachdem ihr nun einen Gesamteindruck habt, gehen wir ins Detail .....

Zum Hotel gehört auch diese Kapelle im neuromanischen Stil:

 
  Hier können Mann und Frau sich "trauen" (lassen). ;-)

Der Hotelkomplex besteht aus verschiedenen Gebäuden:


Ausser dem hoteleigenen Restaurant gibt es auch noch das Restaurant "La Borda de l'Avi":

  
Obwohl es rustikal eingerichtet ist, hat es doch einen edlen Flair. Die Bedienung war erstklassig und das Essen um so besser. Wir haben dort vorzüglich gespeist.




Mal sehen ..... was habe ich euch noch nicht gezeigt? Ach ja, die gemütlichen Aufenthaltsräume des Hotels:
 Nach dem Essen haben wir uns erneut an den phantastischen Ausblicken erfreut:


Beim Verlassen der Finca haben wir noch einen kurzen Stop bei den Pferden gemacht. Sie gehören ebenfalls zum Hotel:

 

Das war sicherlich nicht unser letzter Besuch in diesem wunderbaren Gebiet. Wir haben ja nur einen winzigen Teil gesehen und wollen unbedingt beim nächsten Mal einen anderen Bereich des Montseny erkundigen.
Ich freue mich schon jetzt darauf!

jueves, 18 de diciembre de 2008

Can Castells und seine ländliche Umgebung / Can Castells y sus alrededores rurales

Gestern vormittag war ich zum Haare schneiden in Vidreres und habe mich zum Mittagessen mit meinem GG im Restaurant "Can Castells" getroffen, dass etwas ausserhalb vom Ort liegt und nur über Feldwege zu erreichen ist.

Ich persönlich bevorzuge diesen Weg, vor allem wenn ich mit dem Allradwagen unterwegs bin. Hier fährt man über ein kaum wahrzunehmendes Brückchen, eingerahmt beiderseits von Schilfrohr ...


... und überquert dieses Bächlein


Das Restaurant befindet sich in einer katalanischenMasia (Bauernhof) aus dem 18. Jahrhundert. Ich war dort zum ersten Mal bereits vor 30 Jahren, in meinem ersten Spanien-Urlaub.


Der hintere Bereich, in dem sich die Küche befindet

Der alte Tisch in der Eingangshalle ist immer je nach Jahreszeit dekoriert. Selbstverständlich handelt es sich bei allen Möbeln um "Altertümer"

Auch werden immer wieder Bilder kontemporaner Künstler ausgestellt


Einer der Speiseräume mit der ursprünglichen alten "Küchenzeile" im Hintergrund





Auf dem Rückweg habe ich dann noch eine kleine Foto-Safari durch die umliegenden Felder gemacht, vom saftigen grün magisch angezogen.

Hier gibt es noch sehr viel Landwirtschaft und man trifft immer wieder auf alte Höfe und Masias, zum Teil wunderschön restauriert



Obwohl andere wiederum zu wünschen übrig lassen ...... dafür waren die Hühner aber um so schöner *lach*

... und sehr sympathisch sowie neugierig. Als sie mich dort am Zaun mit meiner Camera rumhanteln sahen, verliessen sie vor lauter Neugier sogar ihre "Heizung". Oder dachten sie, es gäbe Leckerlis?

Aber auch so manch imposanten Baum sieht man am Wegesrand stehen, schade nur, dass ich mich nicht so gut auskenne und nur einige identifizieren kann. Wenn sie wenigstens Blätter hätten, dann wäre es doch leichter


Aber diese hier kenne ich, es sind ....... na, wer weiss es?


Richtig, es handelt sich um Feigenbäume. Diese zwei Prachtexemplare habe ich schon oft im Sommer bewundert, wenn sie nur so von grünem Laub und Früchten strotzten. Und mehr als einmal kam mir der Gedanke, ein paar zu stibietzen. Schliesslich gehören die Feigen zu meinen Lieblingsfrüchten!

Aber auch Kuriositäten findet man hier auf dem Land, seht selbst:

Tja, was soll man davon halten?! Ich dachte doch im ersten Moment tatsächlich, die Zisterne wäre direkt am Baum angebracht - übrigens ein Maulbeerbaum (den erkenne ich auch ohne Blätter, habe selbst 6 davon im Garten) - doch als ich das ganze dann von der anderen Seite betrachtet habe, konnte ich erkennen, dass es sich hier nur um eine optische Täuschung handelt.

Und hier endet unsere Fahrt durch die Wiesen und Felder in meiner direkten Nachbarschaft. Ich hoffe, dieser kleine Ausflug hat Euch gefallen und Ihr nehmt beim nächsten Mal auch wieder teil.

Oh, halt, diesen schönen Sonnenuntergang möchte ich Euch auch nicht vorenthalten, auch wenn der von zu Hause aus aufgenommen wurde:

Adios, hasta pronto !


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...