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martes, 1 de enero de 2013

Traurige Nachricht / Noticia triste


Diese Kerze brennt in Erinnerung an meine liebe Forumsfreundin "calle", die uns heute überraschend und für immer verlassen hat! R.I.P.

Esta vela esta encendida en memoria a mi estimada amiga forera "calle", la cual nos ha dejado hoy totalmente inesperado y para siempre! R.I.P.
 


Ich hätte niemals gedacht, in meinem ersten Post im Neuen Jahr über so eine traurige Nachricht zu schreiben. Aber man weiss nie, wie es kommt  ... heute noch bereiten wir uns auf einen fröhlichen Abschied des alten Jahres vor und den ersten Tag des Neuen Jahres beginnen wir mit der Nachricht, dass eine liebe Freundin verstorben ist!

Nunca hubiera pensado de escribir el primer post del Año Nuevo sobre una noticia tan triste. Pero nunca se sabe lo que va a pasar .... hoy nos preparamos para una despedida alegre del año viejo y el primer día del Año Nuevo comenzamos con la noticia sobre la muerte de una querida amiga!

Traurige Grüsse / Saludos tristes 




domingo, 11 de marzo de 2012

Trauriger Geburtstag / Cumpleaños triste

Gestern war zwar mein Geburtstag, aber wir waren nicht in Stimmung ihn zu feiern. In den nächsten Tagen müssen wir uns von unserem Michi verabschieden. Er ist sehr krank, selbst der Aufenthalt von Donnerstag auf Freitag in der Tierklinik hat nicht mehr geholfen. Daher haben wir ihn nach Hause geholt, damit er seine letzten Tagen in seiner gewohnten Umgebung und mit ganz viel Liebe und Zuwendung verbringen kann.

Ayer era mi cumpleaños, pero no estábamos de humor para celebrarlo. En los próximos días tenemos que despedirnos de nuestro Michi. Esta muy enfermo, ya ni el ingreso en la clínica veterinaria del jueves al viernes le ha ayudado. Así que le hemos traído a casa para que pueda pasar sus últimos días en el entorno conocido y con muchísimo amor y atención. 



So war es auch ganz gut, dass die eigentlich geplante Feier mit der Familie aus Barcelona verschoben werden musste, weil sie gerade an diesem Wochenende nicht da sind.

Por eso también era mejor que la celebración que habíamos planeado con la familia de Barcelona ha sido pospuesto, ya que justo este fin de semana están fuera. 


Da mir unter diesen Umständen nicht nach Kuchen backen zumute war, ich aber andererseits uns etwas aufmuntern wollte, habe ich dann wenigstens ein paar Waffeln zum Kaffee gemacht.

Como en estas circunstancias no estaba para hacer pasteles, pero por el otro lado nos queria animar un poco, nos he hecho por lo menos unos gofres para merendar.



Aber es gab noch andere Momente, die mich trotz allem aufgemuntert haben. Nämlich die vielen Anrufe, die ich über den ganzen Tag verteilt bekommen habe und für die ich mich hier nochmals bei allen bedanke möchte. Das so viele Leute an diesem Tag an mich gedacht haben, hat mich sehr glücklich gemacht!

Pero había otros Momentos que me han animado a pesar de todo. Han sido las numerosas llamadas que recibí durante todo el día y por las cuales quiero dar otra vez las gracias. Que tanta gente hayan pensado en mi en este día, me ha hecho muy feliz!




Trotz allem bin ich nun wieder ruhiger, denn ich habe es akzeptiert, dass mein langjähriger Freund nun bald über die Regenbogenbrücke gehen wird. Seine Zeit ist einfach gekommen und ich muss ihn nach 17 langen Jahren gehen lassen!

A pesar de todo ahora estoy mas tranquila, porque he aceptado que mi amigo de tantos años pronto cruzara el puente del arcoiris. Ha llegado su momento y le tengo que dejar marchar después de 17 largos años!







domingo, 23 de octubre de 2011

Tino + Tina …… EN MEMORIAN

Wie ihr am Titel sehen könnt, haben wir leider schon wieder mal den Verlust unserer Katzen zu beklagen. In diesem Jahr sind es bereits zwei, das Geschwisterpaar Tino und Tina.
Tina hat uns bereits am 16. Mai verlassen und auch wenn ich es ständig im Kopf hatte, ihr einen Eintrag im Blog zu widmen, habe ich es immer wieder vor mich hergeschoben. Nun sind bereits 5 Monate vergangen und mittlerweile ist auch ihr Bruder am 11.10. für immer über die Regenbogenbrücke gegangen.


Die beiden waren nun 15 Jahre bei uns, sie nicht mehr ständig zu sehen, wenn man auf die Veranda schaut, wo sie meist gelegen haben, oder ihnen nicht mit den anderen Mitgliedern der ehemals grossen Katzenfamily beim Gartenrundgang über den Weg zu laufen ist hart und tut weh. Für mich geht mit dem Tod unserer Katzen irgendwie auch ein Lebensabschnitt zu Ende.  Von den “Alten” sind nur noch zwei übrig geblieben und in nicht allzu langer Zeit werden auch sie sich mit ihren Gefährten im Regenbogenland vereinen.


Besonders getroffen hat mich der Tod von Tina, denn sie war - wie auch Michi - seit Kitty's Tod (unsere Siamkatze, die mit 21 gestorben ist und immer im Haus war) viel im Haus und seitdem total auf mich fixiert. Immer war sie hinter mir her, schnurrte ohne Unterlass und wollte dauernd beschmust werden. Wie es leider sehr oft der Fall ist, haben wir erst bemerkt, dass sie ernstlich krank ist, als die Krankheit schon sehr fortgeschritten war. Tina hatte FIP und daher keine Überlebenschance.


Tina en Mayo 2010

 Collage Tina
Ihr Bruder Tino war nicht nur vom Aussehen, sondern auch vom Wesen her ganz anders. Als ich die beiden vor 15 Jahren an den Müllcontainern an der Einfahrt unserer Siedlung regelrecht "aufgesammelt" hatte (nach mehrern Wochen füttern), war Tino zuerst nicht ans Futter zu locken und stand wie unter Shock. So wie es aussah, war er von einem Auto angefahren worden und beim sofortigen Tierarzt-Besuch stellte sich heraus, dass das linke Hüftgelenk aus der Pfanne gesprungen war. Zwar hat er sich davon schnell und gut erholt, aber irgendwie war er immer ziemlich zurückhaltend, wenn auch nicht ängstlich. Dafür aber der erste, wenn es was Futter gab. Obwohl er immer gut gefressen hat, war er sein Leben lang überschlank, oft sogar so dünn, dass man meinen konnte, das arme Tier bekomme bei uns nichts zu fressen.



Leider wurde bei ihm im August ein Tumor am Unterkiefer festgestellt. Ursache: Knochenkrebs. Seitdem wussten wir, dass der Abschied sehr nahe liegt. Da er zunächst keine Schmerzen hatte, merkte man ihm die ersten Wochen kaum was an. Auch hatte er bis zum letzten Moment guten Appetit und verlangte - wie es seine Art war - laut nach Futter. Der tapfere Kerl hat dann noch 2 Monate ausgehalten, zum Schluss war es aber offensichtlich, dass der Moment gekommen war, um ihn von seinem Leiden zu erlösen.


Tino Salon 21.02
P1020502b
Ich habe es nie bereut das Geschwisterpaar aufgenommen zu haben, im Gegenteil, ich bin froh, dass sie mich so lange begleitet haben.
Wie auch schon bei unseren Hunden habe ich auch bei den Katzen festgestellt, dass das Zusammenleben mit ihnen mit den Jahren immer angenehmer wird. Umso mehr trifft es einen dann, wenn der Abschied kommt.  Es bleibt nur der Trost, ihnen viel Leid erspart zu haben und dass sie ein gutes, behütetes Leben hatten.
Tino und Tina, ihr seid für immer in unseren Herzen! Danke für die vielen gemeinsamen Jahre und eure Treue! Wir werden euch nie vergessen!


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Hier noch weitere Fotos von den beiden, zusammen mit ihren Lebens- und Weggefährten:


Tino mit seinem dicken Freund Chiqui, der ihn sehr vermisst und nach ihm sucht (obwohl er blind ist)
Collage Chiqui Tino Primavera11
 Tina mit ihrer grossen Liebe Michi
CollageMichiconTina
Und hier die beiden Geschwister mitten im “Katzensalat”, wie ich dieses Gewühle immer bezeichnet habe:
Collage Katzensalatjpg

miércoles, 17 de marzo de 2010

Und wieder ein Abschied für immer / Y otra despedida para siempre

Eigentlich hätte an dieser Stelle ein Post über den schlimmsten Schneesturm seit Jahrzehnten an der Costa Brava sowie Fotos von den Verwüstungen stehen sollen oder auch ein paar Worte über die nun endlich vorhandenen Anzeichen des vor der Tür stehenden Frühlings.


Doch all das muss warten .... die heutigen Zeilen schreibe ich mit Trauer im Herzen, doch da ich in diesem Blog auch über wichtige bzw. einschneidende Ereignisse aus meinem Leben berichte, will ich euch den Grund meiner Trauer erklären.
Ich bekam am 17.02. Bescheid, dass es meinem Vater gar nicht gut gehe und er am nächsten Tag ins Krankenhaus eingeliefert werden würde. Von diesem Moment an gab es ständige Telefongespräche von Deutschland nach Spanien und umgekehrt. Die Frau meines Vaters, Katharina, hielt mich auf dem Laufenden über die Untersuchungen und den Zustand meines Vaters. Schnell stand es fest, dass es gar nicht gut um ihn stand und daher buchte ich einen Flug für Anfang März. Eigentlich wollte ich schon früher fliegen, doch die Piloten verschiedener Fluggesellschaften streikten und ich musste den Flug um einige Tage verschieben.

Am 26.02. erhielt ich vormittags die Nachricht, es stehe sehr schlecht um meinen Vater und ich solle so schnell wie möglich kommen. Zum Glück bekam ich noch einen Flug für den gleichen Abend und traf nachts um 12.30 Uhr endlich bei meinem Vater im Krankenhaus ein.

Von da ab begleitet ich ihn gemeinsam mit seiner Frau, die ein Zimmer im Krankenhaus bezog, bis zu seinem Tod am 06.03., worüber ich unendlich froh und dankbar bin. Denn meine grösste Sorge war, ihn nicht mehr lebend anzutreffen. Wir hatten uns seit dem Tod meiner Mutter vor 1 1/2 Jahren nicht mehr gesehen, was eine lange Zeit ist. Ich hatte eigentlich vorgehabt, ihn dieses Frühjahr zu besuchen, immer mit dem Gedanken im Kopf, dass seine Zeit auch bald irgendwann abgelaufen ist. Dass es so schnell ging, hätte niemand vermutet, aber wir sind alle froh darüber, dass er nicht noch länger leiden musste. Denn es stand von vorneherein fest, dass sein Leben nicht zu retten war.

Im Moment sehe ich mich noch nicht in der Lage, etwas mehr über meinen Vater zu schreiben (so wie ich es auch bei meiner Mutter getan habe). Aber ich werde ihm irgendwann in der nächsten Zeit weitere Zeilen widmen, denn wenn wir auch nicht sehr häufigen Kontakt in den letzten Jahren hatten, so war er doch Bestandteil meines Lebens.

Ich brauche nur etwas Zeit, mich mit dem Gedanken abzufinden, dass auch er nicht mehr da ist und ich somit keine direkte Familie mehr habe. Beide Elternteile in so kurzer Zeit zu verlieren, ist schwer, auch wenn es der Lauf des Lebens ist und wir damit rechnen müssen.

Doch es ist nie der richtige Zeitpunkt zum Gehen!



domingo, 3 de enero de 2010

En Memorian: Kitty ....... unser Mädchen / Kitty ....... nuestra nena


  

Heute vor zwei Wochen hat uns mein überalles geliebtes Mädchen, Kitty, für immer verlassen. Ich wusste es schon lange, eigentlich seit dem letzten Frühjahr, dass sie sich auf den langen Weg ohne Rückkehr begangen hatte. Doch ihr Lebenswille oder besser gesagt, ihre Lebensfreude war so stark, dass sie uns bis kurz vor ihrem Geburtstag begleitet hat. Sie wäre zu Weihnachten 21 Jahre alt geworden!




Ich vermisse sie jeden Tag und alles erinnert mich an sie. Das Zusammenleben mit ihr in den  letzen Jahren war sehr intensiv, besonders in den letzen Monaten. Sie konnte nur noch schlecht laufen und ich achtete ständig darauf, ob sie ihren Sitz- bzw. Liegeplatz wechseln wollte. 

Aber dennoch bin ich verhältnismässig gefasst, denn ich hatte lange genug Zeit, mich auf diesen Abschied vorzubereiten. Und in den letzten zwei Tagen ihres Lebens war es mir klar, dass ich nur noch auf ein schnelles, friedliches Ende hoffen konnte. Sie ist zu Hause gestorben, so wie ich es mir immer für sie gewünscht hatte. In ihrer gewohnten Umgebung, ohne fremde Menschen, nur mit mir alleine ist ihr Leben zu Ende gegangen. Ich weiss, dass es so für sie am besten war. Denn Kitty hatte ja einen sehr eigenen Charakter, was ich hier bereits beschrieben hatte.
  
Wir haben sie im Beet direkt vor dem Hauseingang begraben, nur durch eine grosse Cyca von Byron, unserem Leonberger,  getrennt. Bedingt durch das schlechte Wetter konnte ich das Grab nicht so gestalten, wie ich es gerne getan hätte, aber das wird nachgeholt. Damit unsere anderen Katzen nicht dort herumwühlen, habe ich es im Moment mit Steinen abgedeckt.







Mi nena, gracias por tu compania durante tantos años, por tanto cariño y amor. Nunca te olvidaré .......... siempre estaremos juntas!





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miércoles, 11 de noviembre de 2009

Feli, 12 gemeinsame Jahre und ein Ende ohne Abschied / Feli, 12 años en comun y un final sin despedida



Ich hätte den Titel auch "10 kleine Negerlein" nennen können. Denn so wie in diesem Kinderlied, dass ihr sicherlich alle kennt, ergeht es in diesem Jahr unseren Katzen.


Nachdem wir im Februar Nina und im August Chico verloren haben, ist auch unser Feli seit nun bereits 2 langen Wochen nicht mehr bei uns. Über Nina's Tod hatte ich berichtet, was mit Chico passiert ist, habe ich bisher noch nicht erzählt, wird aber noch nachgeholt.


Was mit Feli passiert ist, wissen wir nicht. Vor heute genau zwei Wochen haben wir ihn mittags rausgelassen und scheinbar war alles in Ordnung mit ihm. I.O. heisst, sein Schnupfen war zurückgegangen und seine allgemeine Verfassung war eigentlich ganz gut. Denn Feli war ja chronisch krank und von daher kann ich nicht behaupten, er war vollkommen gesund, als ich ihn das letzte Mal gesehen habe. Auf jeden Fall war sein Zustand nicht so, dass man vermuten könnte, er hätte es aufgrund seiner Krankheit(en) nicht mehr bis nach Hause geschafft und sei irgendwo daran gestorben. Nein, hunderprozentig sind wir uns da sicher, dass dies nicht der Grund für sein Verschwinden sein kann. Ausserdem wollte Feli nie raus, wenn es ihm nicht gut ging und wenn er draussen war und er sich schlecht fühlte oder sich das Wetter änderte, dann stand er sofort vor der Türe und machte Theater, um reingelassen zu werden.
Feli war der einzige unserer Katzen - ausser der immer im Haus lebenden Kitty - der ins Haus kam. Das allerdings nur zum Schlafen und vollkommen abgesondert von Kitty, da beide sich nicht ausstehen konnten.


Eigentlich war es so nicht vorgesehen, als Feli am 09.09.1997 bei uns im Garten auftauchte. Denn ich hatte hoch und heilig geschworen, keine weitere Katze nach der letzten Adoption von Chiqui im Dezember 1996 zu mir zu nehmen. Eigentlich war das Soll mit 6 Katzen und 1 Leonberger sowie diversen Vögeln  erfüllt. Doch Feli war anderer Meinung!
Ich kann mich noch ganz genau an den Moment erinnern, als meine Mutter, die zu der Zeit bei uns in Urlaub war, mich ganz aufgeregt im Büro anrief und mir mitteilte, da sei eine kleine Siamkatze auf einem Baum im Garten und traue sich nicht runter, da Byron (unser Hund), dauernd am Baum hochspringe.Was sie denn machen solle. Mein Rat war, den Hund ins Haus zu sperren und abzuwarten, ob das Kätzchen sich dann runter wagte. So war es dann auch und meine Mutter rief mich erneut an. Was sie denn nun machen solle mit dem Kleinen, der ja ach so süss sei. Ich dachte an mein Versprechen und sagte ihr, sie soll ihn in Ruhe lassen, der finde schon nach Hause. Sicherlich sei er ganz aus der Nähe und ginge bestimmt wieder dorthin zurück, woher er gekommen war. Als ich später nach Hause kam, war der kleine Siamkater immer noch auf dem Grundstück. Da er mir leid tat, habe ich ihm Futter gegeben, ihm aber zu verstehen gegeben, dass er nicht meinen solle, dass dies nun regelmässig geschehe. Ich bemerkte auch, dass unsere anderen Katzen den Fremdling nicht besonders mochten. Und dann war ja da noch unser Byron, der zwar an die zum Haus gehörenden Katzen gewöhnt war, aber jede andere Katze jagte. Ich hatte damals wirklich keine Zeit, die beiden auch noch aneinanderzugewöhnen und bis das klappte, ständig aufzupassen, dass nichts passierte.
Aber die Tage vergingen und trotz Nachfragen in der Nachbarschaft, ob jemand eine kleine Siamkatze mit Knickschwanz vermisse, erfuhren wir nie, woher Feli kam. Ich vermute, dass er aufgrund des Schwanzes ausgesetzt wurde, da damit sicherlich kein Geld zu machen war.
Also einigten mein Mann und ich uns darauf, dass Feli bleiben dürfte, allerdings müsse er selbst sehen, wie er mit den anderen Katzen und vor allem Byron zurecht komme.Wir wollten ihn lediglich regelmässig füttern.

Doch es kommt nie so, wie man will oder plant. Erstens freundete sich Feli sofort mit Byron an, hielt aber ziemlich Abstand zu den anderen Katzen und wurde ein richtiger Einzelgänger. Mittlerweile weiss ich, dass dies eine typische Eigenschaft von Siamkatzen ist. Und als er gerade erst ein paar Wochen bei uns war - es war im November - wurde er so krank, dass wir dachten, wir würden ihn verlieren. Er hatte eine derart starke Erkältung, dass bereits Wasser in der Lunge war. Natürlich konnten wir das arme Tier in diesem Zustand nachts nicht draussen schlafen lassen, selbst im Katzenhaus, wo er sich eh nicht reinlegen wollte (da waren ja die anderen Katzen!), wäre es zu kühl für ihn gewesen. Also wurde ein Schlafplatz im Gästezimmer für Feli eingerichtet. Feli war seitdem ständig erkältet, nur bei schönem, warmen Wetter ging es ihm einigermassen gut. Er wurde zu unserem Sorgenkind und das über all die Jahre hinweg. Gleichzeitig wurde er ein zweiter Hund für uns, denn er verhielt sich oft auch so. Sogar einige Eigenarten von Byron hat er angenommen. Er schloss sich uns sehr an und auch jeglicher Besuch wurde von ihm freudig akzeptiert. So mancher Gast hat mit ihm das Bett teilen müssen, was aber kein Problem war, denn es waren/sind alles tierliebe Menschen. Die letzten Jahre allerdings hatte er ein Reich für sich unter dem Dach, was früher von Kitty belegt wurde. Seit sie allerdings keine Treppen mehr schaffte, lies Feli sich dort häuslich nieder. Meistens kam er abends rein und blieb oft bis zum nächsten Mittag drin, wobei er mit Vorliebe lang ausgestreckt am Dachfenster lag und die Sonne genoss.

Im letzten Jahr wurde sein Zustand so kritisch, dass wir dachten, er würde nicht mehr lange leben. Der Tierarzt, wohin ich jahrelang mit ihm gegangen bin, schien ihn schon seit längerem als hoffnungslosen Fall abgeschrieben zu haben. Dort bekam er immer nur Antibiotika verschrieben, in den letzten Jahre aber ohne genauere Untersuchung. Als es ihm dann im Juli 2008 derartig schlecht ging, brachte ich ihn kurzentschlossen zu dem Tierarzt, der unsere Vögel behandelte. Er war entsetzt über den Zustand des Tieres, vor allem aber über die Behandlsungsart seines Kollegen. Er vermutete direkt, dass Feli Leukämie oder ähnliches habe und machte den entsprechenden Test. Es stellte sich dann heraus, dass Feli FIV hatte, also Katzen-Aids. Obwohl diese Krankheit immer tödlich ausgeht, schaffte der TA es, dass Feli wieder soweit in Ordnung kam, dass er ein lebenswertes Dasein führen konnten. Wohl mit Rückschlägen, aber wir liessen ihn ja nie aus den Augen und reagierten beim kleinsten Anzeichen. Um auf alle Einzelheiten genauer einzugehen, würde hier den Rahmen sprengen. Nur soviel, wir haben um Feli gekämpft und gekämpft und er hat - trotz allem - ein schönes Leben gehabt.


Wir  hatten uns darauf eingestellt, ihn irgendwann in nicht allzulanger Zeit zu verlieren, auch wenn es uns schwer getroffen hätte, kein "Hündchen " mehr zu haben. Man kann sich noch so gut vorbereiten, wenn es dann soweit ist, trifft es einen doch sehr schwer und der Schmerz ist gross. Doch dass Feli von uns gegangen ist ohne dass wir Abschied nehmen konnten, ist sehr schwer zu verkraften. Dazu kommt noch die Vorstellung, was ihm alles zugestossen sein könnte und die Frage, ob er sehr gelitten hat. Wir sind nur in einem hundertprozent sicher ..... freiwillig wäre er nie von zu Hause fortgeblieben!


Auch wenn in einigen Posts Fotos von Feli zu sehen sind, so habe ich nochmals die schönsten Aufnahmen der letzten Jahre zusammengestellt, um sie in Erinnerung an ihn hier zu zeigen.






Dies ist die letzte Aufnahme die ich von ihm habe, sie wurde einen Tag vor seinem Verschwinden gemacht.








Sieht so ein Kater aus, dem es sehr schlecht geht und mit dessen unmittelbarem Tod zu rechnen ist ???






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